JENSEITS HIN...Szenische Komposition über das Leben des ukrainischen Dichters Wassyl Stus. Der bedeutende Dichter der modernen Ukraine, der ukrainische Literator Wasyl Stus hat ein tragisch-rätselhaftes und bis zum Ende nicht aufgeklärtes Schicksal. Er wurde wegen der antisowjetischen Tätigkeit verurteilt und im unvergäßlichen für die Ukraine Jahre 1972 verhaftet und wegen antisowjetischer Tätigkeit verurteilt. Ende 1979 erlangte er die Freiheit wieder, um kurz darauf wegen seiner Mitwirkung bei der ukrainischen Helsinki-Gruppe erneut verhaftet zu werden. "Ich bin ein ukrainischer Literat. Ich schreibe Gedichte, übersetze Gedichte russischer, weissrussischer, deutscher, französischer, spanischer und englischer Dichter. Ich liebe mein ukrainisches Volk und erbiete den anderen Völkern meine Hochachtung. Ich habe es mir nie gestattet die nationale Wurde der anderen zu verletzen." (W. Stus) Alle Nachrichten über Stus waren sehr beunruhigend. Während der 5 Jahre seiner Inhaftierung, wurde ihm lediglich ein einziges Treffen mit seinen Verwandten erlaubt. "So wird das Leben eines Menschen zerstört als Vergeltung für unbeugsame Ehrenhaftigkeit, Nonkonformismus und die Treue zu den eigenen Überzeugungen" (W. Stus) Am 4. September 1985 ist Wassyl Stus im Straflager 36 im Ural mit 47 Jahren gestorben. Es war die Folge einer jahrelang dauerten geistigen und körperlichen Folter. Ein Mord auf Raten. "Menschen müssen leben wie Engel in der der Liebe zueinander, mit dem Gefühl, dass alle Menschen Bruder seien, verwandte, ehrliche und gottähnliche. Und alles, was wir Gutes tun, wird den Himmel noch hoher bringen..., die Wolken werden noch weißer und der Himmel noch blauer, und die Sonne noch heller." (W. Stus)
Regie: Olga Gavriljuk
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