Jula Festival


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"Die Unterrichtsstunde"

nach der Drama-Komödie von E. Ionesco
(auf Russisch)

Dauer : 1 Stunde 20 Minuten, ohne Pause

Die Staatliche Allrusische Filmhochschule S.A. Gerasimov / Studiobühne von V. Fokin

 

Regie: G.Lifanov
Licht/Sound: D.Kudelin
Schauspieler:
Lehrer – Anton Lapenko,
Dienstmädchen – Denis Urjupin
Schülerinnen – Tatjana Somova, Olga Makeeva, Polina Pachomova

Einer der Hauptthemen inl den Werken von E. Ionesco war die Aufdeckung jeder Form von Persönlichkeitsunterdrückung. In der „komischen Drama“ „Die Unterrichtsstunde“ werden die Schüler von ihrem Lehrer verdummet und innerlich verkrüppelt.

Alles fängt wie in einem guten klassischen Stück an: eine Schülerin kommt zu einem alten Nachhilfelehrer um sich auf eine Prüfung vorbereiten zu lassen. Der dürrer Greiß mit dem grauen Bärtchen hat überhaupt keine Ähnlichkeiten mit einem Bösewicht, obwohl ab und wieder entflammt sich ein unheimlicher Glanz in seinen Augen. So ein seltsamer Lehrer. Das Benehmen vom Dienstmädchen ist irritierend, als ob es versucht den Greiß vor irgend etwas zu warnen. Irgendwie ist es überhaupt nicht klar,was der Lehrer unterrichtet. Man hat das Gefühl, es ist alles in einem Haufen: die Grammatik und die Mathematik. Offen gesagt, ist die Stunde einfach komisch, ganz klar, der Lehrer ist ein Unwissender, die Schülerin - eine Dumpfbacke. So einfach ist es jedoch nicht, vor Wut und Zorn verwandelt sich der Lehrer in einen Sadisten…

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