"Ich bin ein Maschinengewehrschütze"Kirill Pletnev im Ein-Mann-Stück nach Drama von Jurij Klavdiev (auf Russisch, ab 16 Jahren) Dauer: 1 Stunde Zentrum für Dramaturgie und Regie von Alexey Kazantsev und Michail Roschin (Moskau/ Russland)
„Ich bin ein Maschinengewehrschütze“ ist ein innerlicher Dialog zwischen einem jungen Mann und seinem Großvater. Es handelt sich dabei einen Moment im Leben, in dem man entweder alle um sich herum gern erschießen oder sich selbst eine Kugel in den Kopf jagen würde. In dem Stück spricht der junge Mann Banditensprache, aber durch den Straßenjargon und die gnadenlosen Auseinandersetzungen sind auch ganz andere sprachliche und zeitliche Schichten zu vernehmen. In das Bewusstsein des kriminellen Enkels ist das Bewusstsein seines Großvaters, Veteran des zweiten Weltkriegs, eingedrungen. So treffen zwei Epochen und zwei Kriege aufeinander: der patriotisch befreiende Krieg und die heutige, blutige Schlacht ohne Ziele und Regel. Das kurze Stück belebt ein heutzutage vergessenes Gefühl: den Patriotismus. Der Hauptdarsteller Kirill Pletnev, bekannt aus vielen Filmen ("Kanikuly strogogo rezhima", "Pop", "Admiral", "Ishu tebja" etc.) und Serien ("Soldaty 3", Diversanty" etc.), Preisträger für die beste männliche Rolle beim Festival „Neues Drama 2005" im Stück „Phantomschmerzen“ und bei der Theaterauszeichnung „Tschajka 2007“ in Kategorie „Durchbruch“ (vom Anfänger zum Star). Das Stück „Ich bin ein Maschinengewehrschütze“ war bereits auf mehreren internationalen Theaterfestivals z.B. in Polen, Ungarn und in der Slowakei präsent.
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