JULA ist ein internationales Jugendtheater- und Musikfestival, das seit 2004 jährlich in München stattfindet – organisiert vollständig von ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen des Kinder- und Jugendverbandes JunOst, LV Bayern e.V.
Jedes Jahr unterstützt JULA eine unabhängige Wohltätigkeitsorganisation, die vom Festivalteam ausgewählt wird. Im Jahr 2025 ist dies die ukrainische Stiftung Misto Dobra. Alle Einnahmen aus dem Verkauf von Eintrittskarten für das Theaterstück Die Schildkröte und Shakespeare, den Kinderworkshop, die Filmvorführung Die Erde und die Verlosung werden wir auf das Konto von Misto Dobra überweisen.
Unsere Werte
Kreativität
Inklusivität
Austausch
Die Geschichte des Festivals
Vor 21 Jahren wurde das Festival als Plattform für kleinere Theaterprojekte mit einem osteuropäischen Schwerpunkt ins Leben gerufen. Im Laufe der Jahre ist sowohl die Zahl der Veranstaltungen als auch die Qualität des Festivals kontinuierlich gewachsen.
Das Festival ladet heutzutage Künstler*innen aus Ost-, Mittel- und Westeurop. Zugleich heißen wir Kammertheater aus aller Welt herzlich willkommen – insbesondere solche, die Geschichten mit visuellen und musikalischen Mitteln erzählen.
Im November 2024 fand das Festival in den Hallen von „Einstein Kultur” statt – einem Ort, der sich durch seine Wandlungsfähigkeit als idealer Austragungsort für JULA erwiesen hat.
Das JULA-Festival verbindet auf einzigartige Weise künstlerische und integrative Aspekte: Es bringt deutsche und internationale Künstlerinnen sowie Besucherinnen zusammen, fördert den interkulturellen Austausch und stärkt die Teilhabemöglichkeiten junger Menschen – mit und ohne Migrationshintergrund.
JULA ist Träger des „Integrationspreises des Bayerischen Jugendrings 2011”, der an Personen, Gruppen und Organisationen verliehen wird, die sich in besonderer Weise um die Integration junger Menschen verdient gemacht haben.
Finanzierung
Außer Gagen für Musik- und Theatergruppen übernimmt das Festival als einladende Seite die Transport-, Unterkunfts- und Verpflegungskosten für die Teilnehmer sowie Sachkosten (Miete, Werbung, kleinere Anschaffungen usw.) Die Erträge aus dem Verkauf von Eintrittskarten decken nur einen kleinen dieser Kosten ab. Deswegen ist das JULA-Festival auf staatliche Förderer und Sponsoren angewiesen.